Alle Jahre wieder ...
... die Winterjacken kommen in den Schrank, die Vögel aus dem Süden zurück - und das Einsatzspektrum des Rettungshubschraubers ändert sich. Gerade in den ersten schönen Monaten des Jahres wird der Rettungshubschrauber gehäuft zu schweren Unfällen mit Zweirädern gerufen. Das Gefühl der großen Freiheit an der frischen Luft auf zwei Rädern ist alles andere als ungefährlich. Leider gehören die Motorradfahrer zu den "treuen Frühjahrs- und Sommerkunden".
Und wie jedes Jahr gibt es zwei große Gruppen an Unfallopfern:
- die einen, die durch Leichtsinn und etwas viel Risikobereitschaft ihre Schutzengel überfordern
- die anderen, die von anderen Verkehrsteilnehmern nicht gesehen oder in der Geschwindigkeit unterschätzt werden.
Im Ergebnis kommt es zu schweren Unfällen mit oft dramatischen Folgen sowohl für den Motorradfahrer, aber auch für den etwas mehr geschützten Autofahrer.
Die Retter der Luft appellieren, wie schon in den Jahren zuvor, an alle Verkehrsteilnehmer mit Vorsicht und allgemeinem Respekt am Straßenverkehr teilzunehmen.
Gegenseitiges Verständnis und Rücksichtnahme im Verkehr hilft bei der Vermeidung von schweren Unfällen.
In den letzten Jahren waren auch unmotorisierte Zweiradfahrer häufige Patienten des Rettungshubschraubers. Sowohl für die Moutain-Biker im Gelände, den „Rennrad-Profi“ oder den einfachen Radler gilt: Schutzkleidung tragen!
Wir mussten leider bei einigen schweren Unfällen mit Radfahrern feststellen, dass der Unfall mit einem getragenen Fahrradhelm möglicherweise hätte überlebt werden können.



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